Ueber "Seahorse Stables"

Neue: Unsere Bungalows mas...

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Als Christoph Columbus auf seiner vierten Reise im September 1502 diese Kueste entdeckte, nannte er sie "Costa Rica" - "die reiche Kueste". Historiker behaupten, er habe sie so genannt, da er hoffte, Reichtuemer und Gold zu finden.  

Wir stimmen damit nicht ueberein, wir nehmen vielmehr an, dass er erstaunt und entzueckt ueber die Szenerie war, die sich ihm bot : Ueppige gruene Vegetation, die die Berge bedeckte, als er hinaus auf die weissen Sandstraende lief, Schwaerme von bunten Voegeln, im Kontrast zu einem nahezu magischen tuerkisem Meer.  

Der Nationalpark ist gelegen im Sueden der karibischen Kueste Costa Ricas, zwischen dem Cocles River (Fluss) und dem Sixaola Fluss, in der Provinz Limon und hat eine Gesamtflaeche von 9449 Hektar. Er beherbergt einige der wichtigsten Oekosysteme der Gegend, wie zum Beispiel Suempfe, Mangroven, Lagunen, Primaer- und Sekundaerwald und Korallenriffe 

Diese Habitate beherbergen und beschuetzen einige bedrohte Tierarten, wie den Manatee, verschiedene Meeresschildkroeten, wie zum Beispiel die Karettschildkroete, die Gruene Schildkroete, die "Caguama"und die "Baula", welche in ein paar Gebieten an dieser Kuestenlinie nesten. 

Das Kekoldi Reservat befindet sich rund zwei Kilometer westlich vom Beginn des Manzanillo National Parks am Cocles River. Das Reservat hat eine Flaeche von rund 3538 Hektaren und ist Heimat von 210 Ureinwohnern der Staemme Bri Bri und Cabecares. Das Reservat wurde am 24. Juni 1996 gegruendet, um die kulturellen Traditionen, Sprache und deren antike Kunst zu erhalten. Sie leben von dem Anbau von Bohnen, Reis, Mais und Wurzeln, wie z.B. die Maniokwurzel. Sie betreiben ausserdem Schweinezucht und halten Huehner und Enten. 

Das wichtigeste ihres Lebensstils jedoch ist der grosse Respekt gegenueber der Natur. Sie nehmen ausnahmslos medizinische Pflanzen und Heilmittel, ohne jedoch den natuerlichen Lebensraum des Dschungels zu stoeren. Fuer sie ist das Leben in diesem Reservat daher ausfuellend, der Dschungel und dessen Tiere und Lebewesen heilig. 

Sowohl der Gandoca Nationalpark, wie auch das Kekoldi Indianer Reservat sind Heimat fuer hunderte Arten von Voegel, Reptilien und Saeugetiere. Die meistgesehenen Voegel auf unserer Tour sind Geier, Spechte, Tukane, Reiher, Papageien, Kolibris, Falken und Pelikane. Mit etwas Glueck sehen wir auch Bruellaffen, Faultiere, Pizote und bei besonderen Gelegenheiten auch mal einen Tapir. Was die Reptilien angeht, werden verschiedene Arten von Eidechsen unseren Weg kreuzen, kleinere oder auch groessere, wie den Iguana und mit etwas Glueck sehen wir auch groessere Schlangen. Unsere Tour-Fuehrer halten ihre Augen offen nach allerlei "wilden" Tieren, aber natuerlich koennen wir keine Garantien geben. Doch die Natur ist weise und wird uns zeigen, was sie an diesem Tag zu bieten hat.

Pferdetouren in dieser Gegend sind ein seltenes Privileg. Es ist im Gegensatz zu anderen Gebieten eine Vielfalt an verschiedenem Terrain und die ausgezeichnete Faehigkeit unserer Pferde, sich an den gerade vorhandenen Untergrund anzupassen. Die costaricanischen "Criollos" sind stark, robust und sicher. Sie tragen uns durch tiefen Schlamm, hoch und runter auf nassen Steinen im Dschungel, ueberspringen spielend Baumstaemme und andere Hindernisse und laufen sowohl im Schritt als auch im Gallop ueber die wohl schoensten, weissen Straende dieser Welt. Manchmal schwimmen sie sogar Seite an Seite mit uns, wenn wir waehrend einer Tour ein Bad in dem himmlisch tuerkisen Wasser der Karibk nehmen und den Sonnenuntergang und die Schildkroeten beobachten.  

Die Pferde sind unsere oberste Prioritaet. Sie leben auf weitlaeufigem Weideland und grasen als Herde in ihrer natuerlichen Umgebung, wodurch sie durch den Umgang miteinander ihre Natuerlichkeit entwickeln koennen. Dieses hilft ihnen in dieser rauhen Umgebung ihr Immunsystem aktiv zu halten. Dazu fuettern wir sie mit zusaetzlichen Naehrstoffen, um ihre Staerke und Ausdauer zu sichern. Den groessten Teil der Tierarzt-Arbeit findet zu Hause statt. Wir benutzen, abhaengig von der Tour und den Wuenschen der Gaeste, argentinische oder Mc Lalland Saettel.  

Erstere sind eine groessere Ausgabe des englischen Sattels und garantieren grossen Spass beim gallopieren entlang der Kuestenlinie oder ausgedehnten Strand-Ausritten. Die Mc Lalland Saettel wurden von General Mc Lalland im 18. Jahrhundert fuer die amerikanische Kavallerie zur Eroberung des Westens entwickelt. Sie eignen sich hervorragend fuer Dschungeltouren, sind klein, gemuetlich und halten den Reiter im Sitz, sollte es einmal etwas rauher zugehen. Unsere gesamte Ausruestung ist gut gepflegt und jederzeit einsatzbereit.  

About the Owner

Edwin Salem, Besitzer von Seahorse Stables, wurde in Argentinien geboren und brachte argentinische Reiterkunst in den Zentralamerikanischen Dschungel. 

Er ist der geborene Abenteurer, Surfer und Segler. Ein perfekter Segler und Wellenreiter, der bei der ersten Surf-Expedition in die Antarktis mit dabei war, wo er auf einem treibenden Gletscher-"Strand" eines Eisberges gesurft ist. Auf dem Rueckweg umrundeten er und seine Kameraden Cape Horn.  

Auf derselben Reise ankerten sie das Segelboot an der Suedseite von Feuerland. Kurz danach paddelte er mit seinem Board zum Strand und ritt zusammen mit einheimischen Gauchos Pferde sattellos, noch in seinem Surfanzug. Seine Abenteuerlust ist ansteckend und zeigt sich waehrend der Dschungeltouren auch in seiner natuerlichen Freundschaft mit den Bri-Bri-Indianern. Ermutigt dazu, wird er den Gast mit faszinierenden Erzaehlungen von fernen Orten wie Patagonia, die Falklandinseln oder Alaska unterhalten.  

Wir alle bei Seahorse Stables lieben den Erfahrungs- und Meinungsaustausch ueber diesen praechtigen Flecken Erde. Ihn auf dem Ruecken eines Pferdes zu erleben ist eine Wonne. Daher laden wir Sie, Ihre Familie und Freunde ein, all dies mit uns zusammen zu geniessen.